Haze – eine Umweltkatastrophe hat einen Namen!

Kuala Lumpur liegt 355 km nördlich von Singapur und rund 1400 km entfernt von Borneo, vergleichbar mit der Strecke  Aachen-Madrid. Stellen Sie sich vor, in Madrid würden Wälder brennen, deren Auswirkungen im entfernten Aachen dazu führen, dass Kinder eine Woche nicht zur Schule gehen könnten, Menschen nur mit Mundschutz ihre Wohnungen verlassen dürfen, ja sogar in den Wohnungen Mundschutz tragen müssen und Kleinkinder unter Asthma leiden und sogar sterben. Solches passiert alle Jahre wieder in Malaysia – nur diesmal viel schlimmer.

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Landwirtschaft,nachhaltige Landwirtschaft

Vortrag von Agraringenieur Hubertus Müller: Nachhaltige Landwirtschaft: Ernährung, Ökonomie, gesunde Natur = Ökologie der Zukunft?

Ist nachhaltige Landwirtschaft die Ökologie der Zukunft? Mit dieser etwas provokant formulierten Frage beschäftigte sich der Agraringenieur Hubertus Müller im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gespräche zur Nachhaltigkeit“ am 25.04.2019. Dazu war zunächst zu klären: Was ist überhaupt nachhaltige Landwirtschaft? Was unterscheidet sie von der ökologischen und der konventionellen?

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C.A.R.L.,Digitalisierung,Ethik,regionale Resilienz

Revolution Digitalisierung – und wer übernimmt die Verantwortung? Vortrag von Dipl. Mathematiker K. Keus im C.A.R.L. am 19. Februar 2019

Klaus Keus, Dipl. Mathematiker:

Revolution Digitalisierung – und wer übernimmt die Verantwortung?

   Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digitalisierung“ referierte der Mathematiker und Informatiker und IT-Sicherheitsexperte Klaus Keus über die ethischen Auswirkungen der digitalen Revolution. Wurde – auch von ihm – die Entwicklung der  Digitalisierung zunächst nur aus dem technischen Blickwinkel betrachtet, so bedarf es jetzt einer Reflexion der gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Mit der globalen Vernetzung ist eine Schwelle überschritten, deren Auswirkungen der Referent mit den Epochen der Aufklärung und der Industriellen Revolution vergleicht. Der Mensch ist immer online und  digital vernetzt, ob im Beruf, in der Freizeit oder privat in der Familie. Täglich werden 2,5 Mrd. Gb neue Daten erzeugt, Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. „Alles was digitalisierbar gemacht werden kann, wird digitalisiert.“ Diese globale Revolution bewirkt neben disruptiven Arbeitsauswirkungen auch eine fundamentale Umwälzung ethischer Grundhaltungen, denn das Internet hat inzwischen die Rolle eines zentralen Gestaltungsinstruments übernommen. „Wir lassen uns bestimmen.“ Das Internet gibt die Kommunikationsregeln vor und ist Wegbereiter einer kulturellen Globalisierung.

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C.A.R.L.,Digitalisierung,Prof. Pohlmann,regionale Resilienz Aachen,Vorlesungsreihe

1.Vorlesung der Reihe „Digitalisierung“ mit Prof. Pohlmann

   Der Verein „regionale Resilienz Aachen  e.V.“ organisiert einmal im Monat eine Vorlesungsreihe zum Thema Digitalisierung. Die erste Veranstaltung fand am Dienstag den 23.Oktober im C.A.R.L  statt , die nächste  Veranstaltung folgt ebenfalls im C.A.R.L  am 20. November um 18.00 Uhr.

   Mit Norbert Pohlmann referierte in der Auftaktveranstaltung ein renommierter Experte des Themas Internetsicherheit. Prof. Pohlmann lebt in Aachen, lehrt als Informatiker an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und berät in diversen Gremien  Wissenschaft und Politik. Anschaulich und sehr verständlich verglich er in seinem eineinhalbstündigen Vortrag Chancen und Risiken der Digitalisierung. Digitale Veränderungen werden auch unser zukünftiges Leben bestimmen. Ein Entzug ist nicht möglich, möglich sind jedoch Kontrolle  und  ein Bemühen um die Balance zwischen Wohlstandsmehrung und Risiken.

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Ancien Régime,Computer,Evolution,KI

Kommentar zu dem lesenswerten Artikel von Wolfram Henn „Wehe, die Computer sagen einmal ich “ aus der FAZ vom 25. Juni 2018, Feuilleton S. 15

Kommentar zu dem lesenswerten Artikel von Wolfram Henn „Wehe, die Computer sagen einmal ich“ aus der FAZ vom 25. Juni 2018, Feuilleton S. 15

   Der Visionär und Unternehmer Elon Musk und der jüngst verstorbene Physiker Stephen Hawking warnten vor der existentiellen Bedrohung der menschlichen Zivilisation durch die ungezügelte Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Auch der Humangenetiker Wolfram Henn greift als Mitglied des Deutschen Ethikrats die  Befürchtungen dieser beiden Prominenten auf und begründet dies in einem lesenswerten Aufsatz  im Feuilleton-Teil der FAZ vom 25.Juni 2018.

   Seine Hauptthese lautet, dass die künstliche Intelligenz gefährlich werden könne, wenn sie imstande sei autonom zu handeln, woran KI-Forscher arbeiten! Prof. Henn argumentiert dabei nicht  als technikfeindlicher Skeptiker oder moralisierender Warner, eher als nüchterner Betrachter von Innovationszyklen der biologischen Evolution.

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Nachklang zur Veranstaltung am 15. Juni 18.30 zum Thema Verkehrswende

„Aachens verkehrsbedinger CO2-Ausstoß stagniert seit Jahren auf hohem Niveau“

Aachen: Spätestens mit dem  „drohenden“ Dieselfahrverbot muss die Stadtverwaltung das Thema innerstädtische Verkehrsüberlastung zurück auf die Schreibtische der städtischen Verwaltungen und Ratssitzungen legen. Während gegenwärtig vieles danach aussieht, als würde die unter Druck geratene Verwaltung lediglich mit dem Austausch einiger stark emittierender Busse gegen einige weniger emittierende Busse im innerstädtischen Bereich versuchen, das Ruder herumzureißen um ein Dieselfahrverbot umgehen zu können, so denken viele Bürger und Bürgerinnen weiter. 

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Aachen,Couven-Gymnasium,grüne Stadt,nachhaltige Stadt

Projekttag im Couven-Gymnasium: Grüne und nachhaltige Stadt Aachen

von Janina Soboll

Im Rahmen des Europatages am 09. Mai 2018 lud das Couven Gymnasium zum wiederholten Male verschiedene ReferntInnen, zu denen auch wir uns zählen durften, ein und bot ihren SchülerInnen den Rahmen zur Projektarbeit und Diskussion zu (europa-)relevanten Themen.

Das Hauptthema „Im Herzen Europas, im Alltag der Schülerinnen und Schüler – bekannte und unbekannte Seiten Europäischer Kultur in Aachen“ wurde getragen von verschiedenen Angeboten für die jeweiligen Stufen. Die Unter- und Mittelstufen setzten sich beispielsweise mit unterschiedlichen kulturellen Aspekten Europas (wie Künstlern oder auch dem Jakobsweg…) auseinander und suchten mögliche gemeinsame Berührungspunkte untereinander. Für die Oberstufenschüler gab es ein vielfältiges Angebot an Workshops, aus denen sie wählen konnten und deren Arbeitsergebnisse zum Abschluss in der Aula präsentiert wurden. Dazu gehörten auch die Ergebnisse der TeilnehmerInnen aus unserem Workshop, bei denen wir uns an dieser Stelle noch einmal für ihre Teilnahme an der Planung einer „grünen und nachhaltigen Stadt Aachen“ bedanken möchten und ohne die das Folgende nicht zu berichten wäre:

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