WE@AC | Gemeinsam . Nachhaltig

WE@AC | Gemeinsam . Nachhaltig

Forschungsprojekt zu Vernetzung, Professionalisierung und Empowerment der Aachener Nachhaltigkeitsbewegung

In Aachen und der StädteRegion ist in den letzten Jahren eine vielfältige Landschaft von Initiativen entstanden, die sich aktiv dafür engagieren unsere Region in eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft zu führen. Mit dieser Dynamik sind drei Kernherausforderungen verbunden:

  • Effizienz: Ein Großteil der Akteure engagiert sich im Ehrenamt. So sind Kapazitäten, Mittel, Tatkraft und Talente begrenzt. Wie können wir Synergieeffekte optimal nutzbar machen?
  • Miteinander: Wie können wir die Vielfalt der unterschiedlichen Akteure als Chance begreifen und uns gleichzeitig als eine starke Community verstehen?
  • Sichtbarkeit: Der gemeinsame Wunsch die Dringlichkeit der Nachhaltigkeitsthematik in die breite Öffentlichkeit zu tragen und die Masse der Gesellschaft zu erreichen.

Das Projekt

Angesichts akuter globaler Herausforderungen haben sich eine Vielzahl verantwortungsbewusster Bürger*innen auf den Weg gemacht, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in einer Bottom-up-Bewegung voran zu bringen. In einer Zeit, in der viele Bürger*innen das Gefühl haben, als agierten Politik und Wirtschaft an den Bedürfnissen der Gesellschaft vorbei, nehmen sie ihr demokratisches Recht wahr und ebnen durch pro-aktives Handeln den Weg in eine nachhaltige Zukunft.

Mit dem Ziel diese Bewegung optimal zu unterstützen, möchte das vom Eine Welt Forum Aachen e.V. und der Regionalen Resilienz Aachen e.V. konzipierte Forschungsprojekt We@AC; Gemeinsam nachhaltig:

  • … herausfinden, wie man das Zusammenwirken von Klimaschutz-Akteuren in Aachen und der StädteRegion nachhaltig verbessern kann.
  • … untersuchen, auf welche Weise die unterschiedlichen Akteure zusammen arbeiten und was das gemeinsame Handeln fördert.
  • … herausfinden, wer gerne enger zusammenarbeiten möchte und wie Aktive ihr Netzwerk stärken können.
  • … analysieren, wo Zusammenarbeit gut klappt und warum oder wo es Schwierigkeiten gibt, bzw. welche Faktoren die Zusammenarbeit behindern                 (=> Gemeinsam stark!)
  • … untersuchen, welche Bedarfe die einzelnen Akteure haben, um besser agieren zu können.
  • … Hemmnisse identifizieren, die einer erfolgreichen Realisierung von Projekten im Weg stehen und gemeinsam nach Lösungen lösen.
  • … analysieren, welche Bedingungen es braucht, damit innovative Ideen im Klimaschutz vor Ort besser realisiert werden können.
  • (=> Bedarfsermittlung)
  • … ermittteln, wie Synergie-Effekte innerhalb der Bewegung besser nutzbar gemacht werden könnten.
  • … herausfinden, wie Ressourcen, Fähigkeiten und Talente besser gebündelt und Kapazitäten entlastet werden könnten.

Vernetzung & Transfer

  • Wir möchten Schnittstellen aktivieren und zur besseren Vernetzung zivilgesellschaftlicher Kompetenz mit lokalen Akteuren aus Wirtschaft beitragen, Politik/Verwaltung und Wissenschaft beitragen.
  • Wir möchten ein Netzwerk an lokalen Multiplikatoren und Experten aufbauen helfen, damit Umwelt- und Klimaschutzthemen optimale Unterstützung erfahren.

Sichtbarkeit & Öffentlichkeit

  • Wir möchten dazu beitragen, dass das Bewusstsein für die Nachhaltigkeits- und Klimaschutzthematik in der Öffentlichkeit gestärkt wird und dass das lokale Engagement mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung erfährt.
  • Wir untersuchen, was Menschen antreibt und wie diese Motivatoren in die breite Öffentlichkeit getragen werden können, um mehr Menschen für aktive Partizipation zu begeistern.

Ausführliche Informationen unter: https://we-at-aachen.de

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Aachen Luisenhöfe,Mitmachfalle,Participainment,Partizipation,Stadtentwicklung

Bürgerbeteiligung bei den Luisenhöfen Aachen: Eine Perspektive der resilienten Stadtplanung und -entwicklung

Im Rahmen des RWTH UROP-Forschungsprogramms bilanziert diese Studie, die für das Institut für Politische Wissenschaft im Themenbereich Demokratie- und Partizipationsforschung (Betr. Dr. Raphaela Kell) angelegt wurde, die Abläufe und Problemlagen des Aachener Beteiligungsverfahrens rund um die Bebauungsplänge der sogenannten Luisenhöfe. Till Sloane befasst sich mit grundsätzlichen Problemlagen partizipativer Stadtentwicklung und benennt im konkreten Fall der Luisenhöfe die Schwierigkeiten der Bürgerinitiative sich konstruktiv und im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung in die Ausarbeitung der Bebauungsplanung einbringen zu können.

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Biodiversität,Glyphosat,Insektensterben,IPBES,Kommunaler Forderungskatalog,Neonikotinoide

Das Schwinden der Artenvielfalt / Kommunaler Forderungenkatalog

Unsere Landschaften verarmen, die biologische Vielfalt zu Land und Meer sinkt dramatisch. Der aktuelle IPBES-Bericht zur globalen Situation der Biodiversität führt erneut vor Augen, was eigentlich schon längt bekannt ist: Wir Menschen lösen hauptsächlich mit der Intensivierung der Landnutzung, dem Flächenwachstum der Städte und der Ausbeutung von Bodenschätzen eins der sechs größten Massenaussterben der letzten 500 Millionen Jahre aus.

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Rundbrief der Bürgerinitiative Luisenhöfe an die Aachener Bürger*innen

Liebe solidarisierende Initiativen für Klima, Umwelt und Wohnen und Aachener Mitbürger/-innen,

Die Stadt Aachen ist zur Zeit in einem Verfahren zur Festlegung eines neuen Flächennutzungsplans (FNP*2030).
http://www.aachen.de/de/stadt_buerger/planen_bauen/aachen2030/fnp_neu/index.html
In diesem wird unter anderem im „Block“ Boxgraben, Südstrasse, Reumontstrasse, Mariabrunnstrasse eine seit 1980 im Flächenutzungsplan ausgewiesene Grünfläche mit einer Größe von über 5.000 qm und einer großen Bedeutung für das lokale Stadtklima durch potentielles Bauland mit einer „Gemischten Baufläche “ abgeschafft.

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Landwirtschaft,nachhaltige Landwirtschaft

Vortrag von Agraringenieur Hubertus Müller: Nachhaltige Landwirtschaft: Ernährung, Ökonomie, gesunde Natur = Ökologie der Zukunft?

Ist nachhaltige Landwirtschaft die Ökologie der Zukunft? Mit dieser etwas provokant formulierten Frage beschäftigte sich der Agraringenieur Hubertus Müller im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gespräche zur Nachhaltigkeit“ am 25.04.2019. Dazu war zunächst zu klären: Was ist überhaupt nachhaltige Landwirtschaft? Was unterscheidet sie von der ökologischen und der konventionellen?

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Bürgerbeteiligung,Nachhaltigkeit,Partizipation,Stadtentwicklung

Das Aachener Bauprojekt Luisenhöfe: Eine kommunalpolitische Chance für mehr Partizipation

Das innerstädtische Areal zwischen Boxgraben, Südstraße, Reumontstraße und Mariabrunnstraße rückt aktuell in den Fokus kommunalpolitischer Nachhaltigkeit- und Partizipationsforschung. Seit Bekanntwerden der Bebauungspläne engagiert sich die Initiative „Luisenhöfe Aachen“ für eine stärkere Mitsprache und Beteiligung der Aachener BürgerInnen bei der Entwicklung des Bebauungsplans.

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nachhaltige Stadtentwicklung,Quartiersentwicklung

Die Aachener Bürgerinitiative ‚Luisenhöfe‘ setzt sich für eine nachhaltige Quartiersentwicklung ein

Autor: Karsten Schellmat | Die „Initiative Luisenhöfe Aachen“ Blog: (https://luisenhoefe-aachen.de/) setzt sich für eine ganzheitliche Sicht auf die Entwicklung des Quartiers (Blockinneren Boxgraben | Südstrasse | Reumontstrasse | Mariabrunnstrasse) ein. Eine Bebauung soll nicht verhindert werden, aber die zukünftige Bebauung muss die Qualitäten des Blocks beachten und stärken.

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