Arbeitskreis „Ökologisierung der Land- und Forstwirtschaft“

Bild von Thomas B. auf Pixabay

Eine Transformation der Land- wie auch der Forstwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit ist notwendig, wenn nicht sogar überfällig, um langfristig unser Klima, natürliche Ressourcen und die Biodiversität unseres Planeten zu schützen. Der Arbeitskreis „Ökologisierung der regionalen Land- und Forstwirtschaft“ des Vereins Regionale Resilienz Aachen möchte den Transformationsprozess zu einer ökologischen und nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft in der StädteRegion Aachen anstoßen und mitgestalten. Gemeinsam mit  regionalen Akteuren soll mit Blick auf die Nahrungsmittelproduktion ermittelt werden:

  1. wie regional produzierte landwirtschaftliche Bio-Produkte für alle leichter zugänglich gemacht werden können (auch in den zentrumsfernen Dörfern und Stadtteilen),
  2. wie sich die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten über effektivere Vermarktungs- und bewusstseinsbildende Marketingsysteme steigern lässt,
  3. welche Anreize hiesige Landwirte dazu bringen könnten, auf Ökolandbau umzusteigen,
  4. wie wir unsere Ernährungskultur nachhaltiger und tierfreundlich gestalten und
  5. ob, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die StädteRegion das räumliche Potenzial hat, die Region zunehmend mit hiesigen Bio-Nahrungsmitteln zu versorgen.

Hinsichtlich der forstwirtschaftlichen Nutzung unserer Wälder möchten wir für eine Forstwirtschaft mit mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit der Natur sensibilisieren.


Ziele für 2022:

  • Fortführung der Kampagne: FairSpeisen: Mein Teller entscheidet
  • –> Vorbereitung und Durchführung einer Umfrage innerhalb der Gastronomie zur Klärung der Frage, unter welchen Rahmenbedingungen die Gastronomie Aachens mehr nachhaltigere (und hier im Besonderen auch vegane und vegetarische) Menüangebote anbieten würde.
  • –> Einrichtung eines Gesprächskreises mit unseren in der Region ansässigen Landwirt:innen
  • –> Weitere Gespräche mit der Stadt Aachen, um die in unserem Herbst-Symposium entstandene Idee zur Einrichtung einer landwirtschaftlichen taskforce umzusetzen
  • –>Weiterentwicklung und Präsentation unseres BioHubs-Entwurf

In Kooperation mit der Bischöflichen Akademie, Professor, Simone Paganini, Dr. Carmen Krämer und dem Philosophischen Insitut LOGOI planen wir zudem im Herbst ein Symposium zum Thema Tierethik. Hier möchten wir über den Umgang der Menschen mit Tieren sowohl in der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft aber auch insgesamt über die anthropozentrische Tierethik diskutieren und nach Wegen suchen, wie hier ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden könnte.

Wir suchen interessierte Studierende/PraktikantInnen, die uns unterstützen möchten! Ansprechpartnerin:

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