Arbeitskreis „Ökologisierung der Land- und Forstwirtschaft“

Bild von Thomas B. auf Pixabay

Eine Transformation der Land- wie auch der Forstwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit ist notwendig, wenn nicht sogar überfällig, um langfristig unser Klima, natürliche Ressourcen und die Biodiversität unseres Planeten zu schützen. Der Arbeitskreis „Ökologisierung der regionalen Land- und Forstwirtschaft“ des Vereins Regionale Resilienz Aachen möchte den Transformationsprozess zu einer ökologischen und nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft in der StädteRegion Aachen anstoßen und mitgestalten. Gemeinsam mit  regionalen Akteuren soll mit Blick auf die Nahrungsmittelproduktion ermittelt werden:

  1. wie regional produzierte landwirtschaftliche Bio-Produkte für alle leichter zugänglich gemacht werden können (auch in den zentrumsfernen Dörfern und Stadtteilen),
  2. wie sich die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten über effektivere Vermarktungs- und bewusstseinsbildende Marketingsysteme steigern lässt,
  3. welche Anreize hiesige Landwirte dazu bringen könnten, auf Ökolandbau umzusteigen,
  4. wie wir unsere Ernährungskultur nachhaltiger und tierfreundlich gestalten und
  5. ob, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die StädteRegion das räumliche Potenzial hat, die Region zunehmend mit hiesigen Bio-Nahrungsmitteln zu versorgen.

Hinsichtlich der forstwirtschaftlichen Nutzung unserer Wälder möchten wir für eine Forstwirtschaft mit mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit der Natur sensibilisieren.

Ziele für 2021:

  • Fortführung der Kampagne: FairSpeisen: Mein Teller entscheidet, die wir 2020 konzipiert und in 2021 gemeinsam mit dem Eine Welt Forum Aachen, dem Bündnis FAirhandeln, dem Runden Tisch Klimanotstand Aachen, dem NABU Stadtverband Aachen, sowie der Stadt Aachen intensivieren werden.
  • Symposium zum Thema “Eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungskultur in Aachen”. Im Dialog mit Akteuren aus der Landwirtschaft, Gastronomie, Einzelhandel, Politik, Verwaltung und Wissenschaft soll eine Roadmap für Aachen erstellt werden, wie wir unsere regionale Landwirtschaft und Ernährungskultur schnellstmöglich im Sinne von mehr Umwelt- und Klimaschutz sowie tierfreundlich transformieren können.

Wir suchen interessierte Studierende/PraktikantInnen, die uns unterstützen möchten! Ansprechpartnerin:

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