Arbeitskreis „Ökologisierung der Land- und Forstwirtschaft“

Eine Transformation der Land- wie auch der Forstwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit ist notwendig, wenn nicht sogar überfällig, um langfristig unser Klima, natürliche Ressourcen und die Biodiversität unseres Planeten zu schützen. Der Arbeitskreis „Ökologisierung der regionalen Land- und Forstwirtschaft“ des Vereins Regionale Resilienz Aachen möchte den Transformationsprozess zu einer ökologischen und nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft in der StädteRegion Aachen anstoßen und mitgestalten. Gemeinsam mit  regionalen Akteuren soll mit Blick auf die Nahrungsmittelproduktion ermittelt werden:

  1. wie regional produzierte landwirtschaftliche Bio-Produkte für alle leichter zugänglich gemacht werden können (auch in den zentrumsfernen Dörfern und Stadtteilen),
  2. wie sich die Nachfrage nach regionalen Bio-Produkten über effektivere Vermarktungs- und bewusstseinsbildende Marketingsysteme steigern lässt,
  3. welche Anreize hiesige Landwirte dazu bringen könnten, auf Ökolandbau umzusteigen und
  4. ob, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen die StädteRegion das räumliche Potenzial hat, die Region zunehmend mit hiesigen Bio-Nahrungsmitteln zu versorgen.

Hinsichtlich der forstwirtschaftlichen Nutzung unserer Wälder möchten wir für eine Forstwirtschaft mit mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit der Natur sensibilisieren.

Ziel:

  • Sommer 2019: Fertigstellung einer ROADMAP 1, in der im Dialog mit Akteuren aus der Landwirtschaft, der Vermarktung sowie der Kundenebene eine Bedarfsanalyse erstellt wird.

Wir suchen interessierte Studierende/PraktikantInnen, die an dieser Roadmap und/oder in unserem Arbeitskreis mitwirken möchten! Ansprechpartnerin:

Schritt10

Artikel zum Thema „Bauern-Demonstrationen“ veröffentlicht

In Kooperation mit unserem Arbeitskreis „Ökologisierung der Landwirtschaft“ hat Claus Mayr vom NABU (Städteverband Aachen e.V) einen Faktencheck ausgearbeitet, um die Argumentationslinien kritisch zu beleuchten, die durch die augenblicklichen Bauern-Proteste gegen das Agrarpaket der Bundesregierung von den Medien aufgegriffen werden.

https://resilienz-aachen.de/3099-2/

Schritt9

Leserbrief in AZ

Leserbrief in AZ

Unter der Überschrift „Gift, Höfe der Zukunft…; Landwirtschaft und Klima“ wurde am 2.11.2019 in der AZ unser Leserbrief veröffentlicht, in dem wir auf die Demonstrationen der Landwirte gegen das Klimaschutzpaket der Bundesregierung und den hierzu verfassten Artikel „Aachener Landwirte fühlen sich weiterhin unverstanden“ vom 31.10.2019 Bezug nehmen (R.Kell):

„Angesichts der demonstrierenden Landwirte frage ich mich, was diese nun eigentlich wirklich wollen? Möchten Sie keinen Natur- und Insektenschutz betreiben, der ja insbesondere und vor allem der Landwirtschaft zu Gute käme? Möchten Sie keinen Grund- und Trinkwasserschutz betreiben? Möchten Sie weiterhin ihren Tieren ohne Narkose Schwänze und Hörner abschneiden und auch künftig jeglichem Tierschutz die Stirn bieten? Wo, liebe Landwirte, bleibt Ihr konstruktiver Vorschlag zum Umwelt-, Klima- und Tierschutz? Seit Jahren entziehen Sie sich der dringend notwendigen Auflagen mit Hilfe der Agrarlobby, die auch im Fall des Glyphosatverbotes auf EU-Ebene und im Fall des Verbots von narkosefreien Schwanzamputationen in der Schweinemast das politische Ruder zulasten des Umwelt- und Tierschutzes rumreißen konnte. Mit Blick auf das von Ihnen prognostizierte Höfesterben, schauen Sie sich doch bitte die Betriebsbilanzen der Biohöfe an. Die Biohöfe stehen im Vergleich zu den konventionell arbeitenden Landwirtschaftsbetrieben wirtschaftlich erstaunlich stabil da, obwohl sie ihre Betriebe nach deutlich strengeren Umwelt- und Tierschutzkriterien betreiben. Nicht die Umwelt- und Tierschutzauflagen wirken sich ruinös auf die Landwirtschaftsbetriebe aus, sondern insbesondere eine fehlgeleitete Subventionspolitik, die vor allem landwirtschaftlichen Großbetrieben zu noch mehr Größe verhilft. Bitte haben Sie jetzt den Mut, sich bzw. Ihre Betriebe zukunftsfähig zu machen und das Ihnen Mögliche dafür zu tun, endlich konstruktiv an den Themen Klima-, Umwelt- und Tierschutz zu arbeiten. Es geht! Das beweist die wachsende Zahl der Bio-Betriebe, die sich notgedrungen von Subventionszwängen und ihren Folgewirkungen befreit haben. Eine andere Landwirtschaft ist möglich!“

Schritt8

Artikel „Die Rettung des deutschen Waldes und die Frage der Nachhaltigkeit“ veröffentlicht

Artikel „Die Rettung des deutschen Waldes und die Frage der Nachhaltigkeit“ veröffentlicht

Zur aktuellen Waldsituation haben wir am 15.10.2019 den Artikel „Die Rettung des deutschen Waldes und die Frage der Nachhaltigkeit“  auf unserer Homepage publiziert https://resilienz-aachen.de/die-rettung-des-deutschen-waldes-und-die-frage-der-nachhaltigkeit/

Schritt7

Mitarbeit am Runden Tisch Klimanotstand Aachen

Gemeinsam mit anderen engagierten Aachener Bürger*innen waren wir an der Ausarbeitung eines Forderungenkatalog zur Ökologisierung der Land- und Forstwirtschaft beteiligt, der am 18.09.2019 an den Rat der Stadt Aachen überreicht wurde.

Forderungenkatalog:

https://klimanotstand-ac.next-cloud.org/index.php/s/Hj58gQb5sBFszWP?fbclid=IwAR0gyvBNhWJJ49vc2px0GwLp6Yl8wsdZMHbgXpn1XwACrbMbboGE85DcJMw#pdfviewer

Schritt6

Fertigstellung UROP-Bericht

03.08.2019 Fertigstellung und Veröffentlichung der Studie „Partizipative Mitgestaltungsmöglichkeiten am agrarökonomischen Transformationsprozess – Vermarktungsstrategien für regional erzeugte Biolebensmittel“ von Janicka Oechsner: https://resilienz-aachen.de/partizipative-mitgestaltungsmoeglichkeiten-am-agraroekonomischen-trasformationsprozess-vermarktungsstrategien-fuer-regional-erzeugte-biolebensmittel/

Schritt5

Kommunaler Forderungenkatalog gegen das Artensterben

Kommunaler Forderungenkatalog gegen das Artensterben

Der AK „Ökologisierung der Landwirtschaft“ hat einen ersten 10-Punkte-Katalog entworfen, um auf der kommunalpolitischen Ebene erste Maßnahmen gegen das Artensterben zu ergreifen https://resilienz-aachen.de/das-schwinden-der-artenvielfalt-kommunaler-forderungskatalog/

Schritt4

Gespräche zur Nachhaltigkeit

Donnerstag, den 25. April 2019 fand die in Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH-Aachen, dem Eine Weltforum Aachen und der VHS-Aachen organisierte Veranstaltung „Nachhaltige Landwirtschaft“ mit dem Agraringenieur Hubertus Müller statt.

Zusammenfassung des Vortrags

Schritt3

Ausschreibung Praktikum

03.04.2019 Im Rahmen eines Praktikums (Studierende B.A.) sollen die diversen praktizierten Transformationskonzepte zum Ausbau der ökologischen Landwirtschaft für eine Studie ermittelt und evaluiert werden.

Schritt2

Organisation eines Vortrags zum Thema Nachhaltige Landwirtschaft

Im Rahmen der Vortragsreihe „Gespräche zur Nachhaltigkeit“ wurde für Donnerstag, den 25.04.2019 der Agrar-Ingenieur H. Müller eingeladen.

Schritt1

Zielfestlegung für 2019

15.03.2019: Start des Arbeitskreises / Brainstorming und Ausformulierung der AK-Ziele für das Jahr 2019